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Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur: Bür­ger­be­ra­te­rin, 11.10. (aktualisiert)

**Hinweis: Ich habe die hier ursprünglich veröffentlichte Stellenausschreibung von bund.de durch die Version, die inzwischen auf der Seite des Landtags zu finden ist, ersetzt. Die aktuelle Version enthält gegenüber der alten einen voraussichtlichen Termin für die Auswahlgespräche sowie den Hinweis auf das Datum des Poststempels. (Stand: 25.09.2019)**

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) berät Bürgerinnen und Bürger, die in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR  von Verfolgung betroffen waren und unterrichtet die Öffentlichkeit über die Wirkungsweisen diktatorischer Herrschaftsformen. Zudem berät sie öffentliche Stellen und kooperiert mit Opferverbänden und zahlreichen Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie öffentlichen Einrichtungen.

Die LAkD sucht zum 1. Januar 2020 eine

Bürgerberaterin

mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden am Dienstort Potsdam.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Beratung von Bürgerinnen und Bürgern gemäß § 2 Aufarbeitungsbeauftragtengesetz in der Dienststelle Potsdam und in den Regionen Brandenburgs
  • Begleitung von Rehabilitierungs- und Entschädigungsverfahren
  • Beratung und Auskunftserteilung über Archivzugangsmöglichkeiten für Betroffene
  • Vermittlung von psychosozialer Betreuung
  • Dokumentation und statistische Auswertung der Beratungstätigkeit
  • Koordination, Planung und Umsetzung der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden zur Entwicklung regionaler Beratungsangebote und Zusammenarbeit mit anderen Beratungsinstitutionen
  • Beratung im Rahmen des Härtefallfonds für politisch Verfolgte in der SBZ/DDR

Anforderungen:

  • mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik mit Berufserfahrung in der sozialen Arbeit oder Hochschulabschluss mit Berufserfahrung in der Beratung von Menschen
  • Erfahrung im Umgang mit psychisch belasteten oder traumatisierten Menschen
  • Erfahrungen in der Gesprächsführung
  • Kenntnisse der DDR-Geschichte und des Rehabilitierungs- und Entschädigungsrechts erwünscht
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu teamorientiertem Arbeiten und zur Teilnahme an der Teamsupervision
  • Schnelle Auffassungsgabe, hohe Motivation, ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstorganisation
  • Hohe Kommunikationskompetenz und Empathie für das Schicksal der von DDR-Unrecht Betroffenen
  • Sicherheit im Umgang mit dem PC und moderner IT-Technik
  • Führerschein Kl. B

Die auszuübenden Tätigkeiten lassen eine Bewertung bis zur Entgeltgruppe 10 TV-L zu.

Für nähere Informationen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Frau Hilliger (in Vertretung Frau Domhardt)(Tel.: 0331/ 23 72 92 – 0) gern zur Verfügung.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die

Bestimmungen des SGB IX.

Da ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis eine wesentliche Bedingung ist, um den Ratsuchenden eine Wahlmöglichkeit zwischen verschieden geschlechtlichen Beratungspersonen zu ermöglichen, soll die Stelle mit einer Frau besetzt werden (§ 8 Abs. 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 21. November 2019 statt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 11. Oktober 2019 (Datum des Poststempels) an:

Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Frau Hilliger
Hegelallee 3
14467 Potsdam

Zu finden unter https://www.landtag.brandenburg.de/de/service/stellenangebote/397166#ank0

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Veröffentlicht inBeratungKoordinationNGO / Stiftung / SozialunternehmenStellenarchivVollzeit