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Bezirksamt Reinickendorf: Integrationsbeauftragte/r, 3.5.

Die Berliner Verwaltung ist die größte Arbeitgeberin in der Region. Rund 120.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung sorgen täglich dafür, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für 3,7 Millionen Menschen funktioniert.

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin ist ein Teil der Berliner Verwaltung und erbringt als kommunaler Dienstleister mit seinen Dienstkräften eine Vielzahl von unterschiedlichen bürgernahen Leistungen vornehmlich für die Reinickendorfer Einwohnerinnen und Einwohner. Der Bezirk Reinickendorf begeistert durch seinen großen Facettenreichtum. Jeder der 11 Ortsteile ist individuell und unvergleichlich. Beschaulicher Dorfcharakter in Lübars trifft auf urbanes Leben im Märkischen Viertel. Ebenso spannend und vielseitig ist die Arbeit im Bezirksamt Reinickendorf von Berlin. Seien auch Sie ein wichtiger Teil und bewerben sich jetzt!

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin; Abteilung Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales sucht ab sofort, unbefristet, eine/einen

Integrationsbeauftragte/n

Kennzahl: 2019-085-6660

Besoldungsgruppe/Entgeltgruppe gem. TV-L: A12, E11
Stellenbezeichnung: Amtsrätin/-rat bzw. Tarifbeschäftigte/r
Vollzeit mit 40 bzw. 39,4 Wochenstunden (Eine Teilzeitbeschäftigung ist möglich, wenn sich im Auswahlverfahren geeignete Besetzungskonstellationen ergeben sollten.)
 

Ihr Arbeitsgebiet umfasst:

I. Leitung Büro der/des Integrationsbeauftragten:
  • Leitungsaufgaben gem. § 9 GGO I;
  • Fach- und Dienstaufsicht über die Mitarbeiter/innen der/des Integrationsbeauftragten;
  • Führung und Anleitung der Mitarbeiter/innen sowie Ausbilden von Nachwuchskräften;
  • Steuerung des Personaleinsatzes, Personalplanung und -entwicklung;
  • Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe und -verteilung;
  • Durchführung von u.a. Mitarbeiter/in-Vorgesetzten-Gesprächen und Jahresgesprächen;
  • Beteiligung an Personalauswahlverfahren;
  • Durchführung und Leitung von Dienstbesprechungen.

II. Bearbeitung strategischer Fragen der Integrationsarbeit im Bezirk:

  • Fertigung von Stellungnahmen zu Vorhaben, Programmen und Maßnahmen mit integrationspolitischer Relevanz;
  • Erarbeitung von strategischen und operativen Zielen sowie Indikatoren zur Messung der Zielerreichung;
  • Fortschreibung bezirklicher Handlungskonzepte sowie fachliche Beratung der politischen Entscheidungsträger;
  • Berichterstattung gegenüber dem Bezirksamt;
  • Koordination von integrationspolitischen Aufgaben der Abteilungen zur Förderung der Integrationsarbeit als Querschnittsaufgabe;
  • Öffentlichkeitsarbeit;
  • Analyse und konzeptionelle Weiterentwicklung der Integrationsarbeit der Verwaltung;
  • Planung, Steuerung und Organisation von Arbeitsprozessen;
  • Beobachtung und Auswertung der Integrationspolitik Berlins und anderer Bundesländer im Hinblick auf die Aufgabenstellung des Bezirks;
  • Vernetzung der Bezirks- und Senatspolitik;
  • Erarbeitung von Vorlagen für Bezirksamt und BVV in integrationsspezifischen Angelegenheiten;
  • Teilnahme an Sitzungen der BVV und ihrer Ausschüsse sowie anderer Gremien.

III. Bezirkliche Ansprechperson zu integrationspolitischen Fragen und Themen:

  • Ansprechperson für Behörden, Vereine, Initiativen und sonstige Organisationen, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Lebenssituation von Menschen mit Migrationshintergrund befassen;
  • Koordination der Aktivitäten des Bezirksamts mit freien Trägern, Selbsthilfegruppen und Beratungseinrichtungen mit integrativer Aufgabenstellung;
  • Erarbeitung von Zielvereinbarungen und Kooperationsverträgen.

Im Zusammenhang mit der Wahrnehmung der Aufgabe ist gegebenenfalls Arbeit am Wochenende oder in den Abendstunden erforderlich. 

Sie haben:

für Beamtinnen/Beamte:
die Laufbahnbefähigung und erfüllen die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 des Allgemeinen Verwaltungsdienstes.

Es kommen vorrangig Beamtinnen und Beamte der Besoldungsgruppe A 11 in Betracht, deren letzte Beförderung mindestens ein Jahr zurückliegt.

Für Tarifbeschäftigte:
ein abgeschlossenes (Fach)Hochschulstudium als „Diplom-Verwaltungswirt/in“ bzw. Bachelor of Arts in den Fachrichtungen „Öffentliche Verwaltungswirtschaft“ bzw. „Öffentliche Verwaltung“ sowie der Politik-, Sprach- oder Kulturwissenschaften verbunden mit einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung im ausgeschriebenen Aufgabengebiet oder in vergleichbaren Aufgabengebieten der bezirklichen und/oder landesweiten Integrationsarbeit.

(formale Anforderungen)

Unsere Anforderungen:

  • Für die Wahrnehmung der Aufgaben als Integrationsbeauftragte/r sind fundierte Kenntnisse der bezirks- und landesweit tätigen integrationspolitischen Akteure, Projekte und Netzwerke unabdingbar. Ebenso unabdingbar sind vertiefte Kenntnisse in der ergebnisorientierten Leitung von Arbeitsgruppen und Projekten sowie umfassende Kenntnisse in der landesweiten und/oder bezirklichen Integrationsarbeit. Sehr wichtig sind gute Kenntnisse der Ablauf- und Arbeitsorganisation der bezirklichen und überbezirklichen Verwaltungseinheiten. Ebenfalls sehr wichtig sind Erfahrungen im Umgang mit den allgemeinen Grundsätzen des Haushaltsrechts, Kenntnisse der haushaltstechnischen Vorschriften für die Bewilligung von Zuwendungen sowie Erfahrungen in der Projektadministration und Mittelverwaltung und Kenntnisse des Ausländerrechts und angrenzender Rechtsgebiete, insbes. PartIntG, AufenthG, LGG und LHO/Zuwendungsrecht.(fachliche Kompetenzen)
  • Für die Tätigkeit sind ein hohes Maß an Belastbarkeit und Selbstständigkeit, Diversity-Kompetenz sowie die Fähigkeit, sich personen- und situationsbezogen auszutauschen (Kommunikationsfähigkeit), unabdingbar.
    Leistungs- und Organisationsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Innovationsbereitschaft bzw. -fähigkeit, Dienstleistungsorientierung sowie die Fähigkeit, mit anderen respektvoll umzugehen und andere Sichtweisen zu akzeptieren (Akzeptanz/Toleranz), sind sehr wichtig. Sehr wichtig sind auch die Fähigkeiten zu präsentieren und Mitarbeiter/innen zu führen. (außerfachliche Kompetenzen)

Sie finden sich im Profil wieder? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 03.05.2019. Die vollständigen und verbindlichen Stellenanforderungen entnehmen Sie bitte dem Anforderungsprofil im Abschnitt „weitere Informationen“.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

Bei der Erstellung Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte folgende Anhänge unter den Angabe der Kennzahl 2019-085-6660 als Datei bei:

  1. ein Bewerbungsschreiben (mit vollständiger Anschrift, Angabe der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse),
  2. einen tabellarischen und lückenlosen Lebenslauf,
  3. einen Nachweis über die geforderte Qualifikation,
  4. aktuelle dienstliche Beurteilungen bzw. Arbeitszeugnisse und
  5. ggf. eine Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht.
    Von der Übersendung von Bewerbungsunterlagen in Papierform bitten wir abzusehen.

Ansprechpartner/in für Ihre Fragen:

Detaillierte Auskünfte erhalten Sie – auch in einem persönlichen Gespräch oder Telefonat – bei den folgenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern:

  • Fachabteilung: Herr Rabitsch, Tel. 030/90294-4001
  • Personalmanagement: Herr Wartenberg, 030/90294-2095.

Hinweise:

  • Anerkannte schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
  • Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich gewünscht.
  • Die Auswahl soll in einem standardisierten Auswahlverfahren erfolgen.
  • Im Rahmen des Auswahlverfahrens ist eine aktuelle dienstliche Beurteilung bzw. ein aktuelles Arbeitszeugnis (nicht älter als 10 Monate) zu berücksichtigen. Soweit eine entsprechende dienstliche Beurteilung bzw. ein entsprechendes qualifiziertes Arbeitszeugnis nicht vorliegt, wird gebeten, die Erstellung einzuleiten und den Bewerbungsunterlagen diese als Fotokopie beizufügen.
  • Im Auswahlverfahren entstehende Kosten können nicht erstattet werden. Ebenso können Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankiertet Rückumschlag beigefügt ist oder die notwendigen Informationen für den Versand per Fachpost mitgeteilt werden.
  • Da das Verfahren derzeit noch nicht komplett barrierefrei ist, wenden Sie sich im Bedarfsfall bitte direkt an den Fachbereich Personalmanagement, Frau Paulson, Tel. 030/90294 2092.

Weitere Informationen zum Bezirksamt Reinickendorf unter: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/ und zur Berliner Verwaltung unter: http://www.berlin.de/karriereportal

Zu finden unter https://www.berlin.de/karriereportal/stellen/jobportal/stellenangebot.html?yid=6660

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