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Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit: 17 Referenten (m/w/d) Standortauswahlverfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung, 3.11.

Sie wollen den Aufbau einer neuen Behörde in einem interdisziplinären Team mitgestalten?

Dann bewerben Sie sich beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE).

Das BfE bündelt die Kompetenzen des Bundes im Bereich der nuklearen Entsorgung. Das BfE arbeitet als Genehmigungsbehörde für die Sicherheit von Kernbrennstofftransporten und Zwischenlagern, bearbeitet Fragen der kerntechnischen Sicherheit und ist atomrechtliche Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für die Endlagerung. Insbesondere reguliert das BfE das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle und führt die Beteiligung der Öffentlichkeit durch. Als selbstständige Bundesoberbehörde gehört das BfE zum Ressort des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

Im Aufgabengebiet Standortauswahlverfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung im Fachgebiet SV 5 „Öffentlichkeitsbeteiligung“ suchen wir am Dienstort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet und auf Dauer

17 Referenten (m/w/d)

– bei Vorhandensein haushalterischer Mittel auch weitere Personen –

(Kenn-Nr.: SV5/2019/170)

Diese Aufgaben erwarten Sie:

  • Entwicklung und Fortschreibung von Konzepten zur Beteiligung von Bürger*innen, Organisationen und Institutionen nach dem Standortauswahlgesetz (StandAG)
  • Weiterentwicklung bestehender und Konzeption weiterer informeller Informations- und Beteiligungsformate im Rahmen des Standortauswahlverfahrens
  • Vertretung des BfE in Veranstaltungen, z. B. durch Vorträge, Redebeiträge und Teilnahme an (Podiums-)Diskussionen
  • Unterstützung bei der Projektplanung und eigenständige Umsetzung der Maßnahmen, ggf. ergänzend durch die Vergabe von Dienstleistungsaufträgen
  • Konzeptionierung, Vergabe und fachliche Begleitung von Forschungsvorhaben
  • Koordination der Informationsbereitstellung und der Beantwortung von internen und externen Anfragen

Das bringen Sie mit:

  • Sie haben Ihr wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Universitäts-Diplom) in Sozial-, Kommunikations- oder Politikwissenschaften, Psychologie, Geographie, Raumplanung, im Umweltmanagement oder einer für die Tätigkeit vergleichbar einschlägigen Fachrichtung abgeschlossen.
  • Sie haben Kenntnisse der Ziele der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie üblicher Beteiligungsformate.
  • Sie besitzen analytisches und konzeptionelles Denkvermögen sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte mündlich und schriftlich präzise und zugleich adressatengerecht und überzeugend darzustellen und zu vertreten.
  • Sie überzeugen uns mit ausgeprägten sozialen und persönlichen Kompetenzen, insbesondere der Kooperations- und Konfliktfähigkeit, der Flexibilität, politischer Sensibilität sowie ein souveränes Auftreten und Durchsetzungsvermögen.
  • Sie verfügen über die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen im Inland und gelegentlich ins europäische Ausland.
  • Sie besitzen verhandlungssichere Deutschkenntnisse (Niveaustufe C2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens).
  • Sie sprechen mindestens eine Fremdsprache (Niveaustufe B2 oder höher).
  • Sie sind Inhaber einer Fahrerlaubnis Klasse B oder höher.

Sie vervollständigen idealerweise Ihr Profil wie folgt:

  • Sie besitzen eine 3-jährige Berufserfahrung mit praktischem Bezug zur Öffentlichkeitsbeteiligung und/oder Öffentlichkeitsarbeit, möglichst mit Schwerpunkt in der Problem-/Krisenkommunikation.
  • Sie haben die einschlägige Berufserfahrung innerhalb von Beratungsunternehmen, in der Öffentlichen Verwaltung und/oder bei Infrastruktur-Großvorhaben erworben.
  • Sie können Kenntnisse in der Präsentations- und/oder Moderationstechnik vorweisen.
  • Sie besitzen Kenntnisse über die Organisation und Arbeitsweise der Öffentlichen Verwaltung.
  • Sie verfügen über praktische Erfahrung im Projektmanagement, Prozessmanagement und im Umgang mit Content-Management-Systemen (CMS).
  • Sie bringen praktische Erfahrungen und/oder eine Ausbildung der Mediation mit.
  • Sie sprechen Englisch (Niveaustufe B2 oder höher).

Das bieten wir Ihnen:

  • eine anspruchsvolle, vielseitige und interessante Tätigkeit in einer jungen wissenschaftlich-technischen Bundesbehörde
  • eine befristete bzw. unbefristete Einstellung nach Tarifvertrag in die Entgeltgruppe 13 TVöD bzw. bei bestehendem Beamtenverhältnis bis BesGr. A 13 BBesO, sowie die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
  • eine Betriebsrente (VBL) für Tarifbeschäftigte
  • modern ausgestatteter IT-Arbeitsplatz
  • hohe Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort
  • attraktive und familienfreundliche Arbeitsbedingungen
  • ggf. Umzugskostenvergütung

Sie werden Teil einer Institution, die für die Sicherheit eines der wichtigsten Umweltprojekte mit nationaler Bedeutung Verantwortung trägt. Durch Ihre Arbeit in der Aufbauphase haben Sie die besondere Chance dazu beizutragen, die Kultur einer Organisation nach innen sowie ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu prägen.

Das BfE tritt ein für die Gleichberechtigung und begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Diese Tätigkeit verlangt nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Wahrnehmung der Aufgaben ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich. Gerne können Sie auch außerberufliche Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen angeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Bewerberauswahl nach dem Grundsatz der Bestenauslese, gemäß Artikel 33 Abs. 2 GG, erfolgt. Dazu werden alle Bewerberinnen und Bewerber gebeten, eine aktuelle dienstliche Beurteilung bzw. ein aktuelles Arbeitszeugnis ihrer Bewerbung beizufügen, welches nicht älter als zwei Jahre ist. Sollte ein derartiger Nachweis nicht vorliegen, ist dieser umgehend nachzureichen.

Fühlen Sie sich angesprochen? 

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 03.11.2019 ausschließlich über das Onlinebewerbungssystem. Zum Start Ihrer Bewerbung klicken Sie bitte auf den Button „Jetzt auf diese Stelle bewerben“.

Bitte füllen Sie die Formatvorlage vollständig aus und fügen Ihre Bewerbungsunterlagen als Anlage bei. (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, Diplom-/Masterzeugnis/-urkunde, ggf. Staatsexamen, mit Notenübersicht, Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen, ggf. Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung, etc.). Die Anlagen dürfen in Summe nicht mehr als 30 Seiten umfassen. Bitte beachten Sie, dass unvollständig ausgefüllte Formatvorlagen oder fehlende Bewerbungsunterlagen dazu führen, dass Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden kann.

Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH handelt im Auftrag des BfE und begleitet Sie durch das weitere Auswahlverfahren. Bei Fragen zu diesem Auswahlverfahren wenden Sie sich gerne unter Angabe der Kenn-Nummer SV 5/2019/170 an Bewerbung-BfE@pd-g.de oder kontaktieren die PD telefonisch unter 030 25 76 79-470.

Kontakt

Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)
Friedrichstr. 149
10117 Berlin

Telefon: +49 30 257679-0
E-Mail: bewerbung-bmi@pd-g.de

 

Zu finden unter https://k25658.coveto.de/job-17-referenten-m-w-d-kenn-nr-sv5-2019-170-berlin-1051.html?utm_source=indeed&utm_medium=free

 

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