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Bundesministerium für Arbeit und Soziales: 7 Referent/innen (m/w/d) für die Denkfabrik „Digitale Arbeitsgesellschaft“, 12.9.

  • Kennziffer 534413
  • Bewerbungsfrist 12. September 2019
  • Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Wir suchen für die Denkfabrik „Digitale Arbeitsgesellschaft“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales am Dienstort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet bis Ende des Jahres 2022

sieben Referentinnen und Referenten
(männlich / weiblich / divers).

Die Denkfabrik „Digitale Arbeitsgesellschaft“ ist ein interdisziplinär arbeitender Think Tank und ein Zukunftslab für inklusive Digitalpolitik im BMAS. Sie ist in die Organisationsstruktur des Ministeriums eingebettet und zugleich eng im nationalen und internationalen Diskurs zur Digitalisierung und zur Zukunft der Arbeit vernetzt. Auf der Basis strategischer Vorausschau entwickelt die Denkfabrik Szenarien für die Zukunft von Arbeit und Gesellschaft und erarbeitet im intensiven Dialog mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft innovative Politik-Konzepte für die Digitale Arbeitsgesellschaft.

Im Rahmen der Künstliche Intelligenz (KI)-Strategie der Bundesregierung setzt die Denkfabrik mehrere konkrete Projekte um. Dazu gehören die Einrichtung und der Betrieb des „Deutschen KI-Observatoriums“ und das Modellprojekt „Civic Technology“.

Ihre Aufgaben:

Projekt „KI-Observatorium“

Im Team „Analyse“:

  • Beobachtung und Analyse technologischer Entwicklungen (Technologie-Foresight) und Analyse von Technikfolgen von KI in Gesellschaft und Arbeitswelt,
  • Entwicklung internationaler Kooperationen und Mitwirkung am Aufbau europäischer und internationaler KI-Monitoring-Strukturen zu KI in Gesellschaft und Arbeitswelt,
  • Entwicklung von Projekten zur Nutzung von KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung und zur Datenverfügbarkeit aus und in diesem Bereich.

Im Team „Politikgestaltung“:

  • Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen zur sozialen Technikgestaltung unter besonderer Berücksichtigung ethischer und datenschutzrechtlicher Fragestellungen im Zusammenhang mit KI
  • Erarbeitung von Gestaltungsempfehlungen zur Entwicklung bzw. Weiterentwicklung eines KI-Ordnungsrahmens,
  • Internationaler Politikvergleich.

Im Team „Dialog und Vernetzung“:

  • Entwicklung von Kommunikations- und Transferstrategien zur Aufklärung über Anwendungsfelder und Auswirkungen von KI in der Arbeitswelt sowie die Maßnahmen und Möglichkeiten der Gestaltung,
  • Initiierung und Begleitung gesellschaftlicher Dialoge mit verschiedenen Stakeholdergruppen,
  • Wissenschaftskommunikation,
  • Entwicklung von Informationsmaßnahmen zum Thema Civic Technology.

Modellprojekt „Civic Technology“

  • Entwicklung einer Förderstrategie zur Entwicklung von KI-Expertise in der Breite und zur sozialen Technikgestaltung,
  • Entwicklung einer einfach zugänglichen, multifunktionalen Förderplattform in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Dienstleistern,
  • Konzeption und Umsetzung von Förderbekanntmachungen für unterschiedliche Zielgruppen im intensiven Austausch mit den jeweiligen Akteuren,
  • Organisation eines zivilgesellschaftlichen Austauschs über den gesellschaftlichen Nutzen von KI,
  • Entwicklung von Kommunikations- und Transferstrategien,
  • Steuerung der wissenschaftlichen Begleitforschung und des Abschlussberichtes.

Ihr Profil:

Projekt „KI-Observatorium“

Im Team „Analyse“:

  • Sie können einen mit mindestens gutem Erfolg abgeschlossenen Masterstudiengang (oder gleichwertigen Abschluss) der Fachrichtung
    • Technik, Natur- und IT-Wissenschaften (vorzugsweise im Bereich der KI und/ oder der Technikfolgenabschätzung und der Zukunftsforschung) oder
    • Volkswirtschaftslehre (vorzugsweise mit den Schwerpunkten empirische Forschung, Innovationsforschung, Institutionenökonomik, Makroökonomie, Arbeitsökonomik) oder
    • Politik-, Sozial- und/oder Verwaltungswissenschaften (vorzugsweise mit Schwerpunkten in der empirischen Sozialforschung, Arbeitssoziologie, politischen Theorie, vergleichenden Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen, Europawissenschaften, Sozialpartnerschaft) sowie
  • Vorkenntnisse im Bereich der Digitalisierung bzw. der digitalen Transformation nachweisen.
  • Weiterhin verfügen Sie über gute – nach Möglichkeit im Ausland vertiefte – Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen.
  • Darüber hinaus sind Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen und Stakeholder-Dialogen sowie im Verfassen politischer Grundsatzpapiere und adressatenbezogener Texte wünschenswert.

Im Team „Politikgestaltung“:

  • Sie können zwei überdurchschnittliche juristische Staatsexamina, davon eins mindestens mit „vollbefriedigend“ oder zwei befriedigende Staatsexamina mit insgesamt mindestens 16 Punkten sowie
  • breite Kenntnisse des Arbeits- und Sozialrechts sowie des IT-/Datenschutzrechts nachweisen.
  • Weiterhin verfügen Sie über gute – nach Möglichkeit im Ausland vertiefte – Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen.
  • Darüber hinaus sind Kenntnisse im europäischen und internationalen Recht sowie Vorkenntnisse im Bereich der Digitalisierung bzw. der digitalen Transformation wünschenswert.

Im Team „Dialog und Vernetzung“:

  • Sie können einen mit mindestens gutem Erfolg abgeschlossenen Masterstudiengang (oder gleichwertigen Abschluss) der Fachrichtung Kultur- oder Geisteswissenschaften (vorzugsweise mit den Schwerpunkten Wissenschaftsgeschichte, vergleichenden Kulturwissenschaften) sowie
  • Erfahrungen in Projektmanagement und -steuerung, im Bereich der strategischen Wissenschaftskommunikation und in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren und Stakeholdern nachweisen.
  • Weiterhin verfügen Sie über gute – nach Möglichkeit im Ausland vertiefte – Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens der Niveaustufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen.
  • Wünschenswert sind zudem Kenntnisse im Bereich der gesellschaftlichen Debatten und Diskurse über Digitalisierung und KI.
  • Darüber hinaus ist ein gutes Verständnis sozial- und arbeitsmarktpolitischer Zusammenhänge von Vorteil.

Modellprojekt „Civic Technology“

  • Sie können einen mit mindestens gutem Erfolg abgeschlossenen Masterstudiengang (oder gleichwertigen Abschluss) der Fachrichtung Sozial- oder Politikwissenschaften sowie
  • Erfahrungen in Projektmanagement und -steuerung, im Bereich der Wissenschaftskommunikation und der Erarbeitung von Kommunikationskonzepten sowie in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren und Stakeholdern nachweisen.
  • Sie verfügen über gute – nach Möglichkeit im Ausland vertiefte – Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens der Niveaustufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen.
  • Darüber hinaus sind Erfahrungen in der Durchführung von Förderprojekten sowie gute Kenntnisse im Bereich von Digitalisierungsthemen sowie sozial- und arbeitsmarktpolitischen Zusammenhängen wünschenswert.

Was uns noch überzeugt:

  • Sie sind offen für neue Methoden und Arbeitsweisen und verfügen über Erfahrungen im Bereich der (agilen) Projektarbeit, die Sie gewinnbringend in die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team und mit anderen Organisationseinheiten des BMAS einbringen möchten.
  • Sie verfügen über ausgeprägtes Verhandlungsgeschick und können sich klar und präzise in Wort und Schrift ausdrücken.
  • Sie sind im Team aufgeschlossen und kooperativ. Sie zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein aus und bewahren auch bei hoher Arbeitsbelastung einen kühlen Kopf.
  • Als Person treten Sie souverän auf, arbeiten selbständig, methodisch, strukturiert, zielorientiert und zeichnen sich durch Kreativität, Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus.
  • Sie sind bereit, Dienstreisen zu absolvieren sowie Präsentationen und Vorträge zu Ihren Themen zu halten.
  • Zudem besitzen Sie ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz.

Unser Angebot:

Wir bieten Ihnen ein bis Ende des Jahres 2022 gemäß § 14 Abs. 1 TzBfG befristetes Beschäftigungsverhältnis. Bei bestehenden Beamtenverhältnissen und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen im öffentlichen Dienst kann eine Abordnung bzw. Zuweisung in unser Haus erfolgen. Gegebenenfalls besteht im Anschluss an das befristete Beschäftigungsverhältnis eine Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung in einem anderen Bereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) und kann nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen zunächst bis zur Entgeltgruppe E 14 TVöD erfolgen. Die Stufenzuordnung richtet sich nach Ihrer Berufserfahrung und Ihrem bisherigen Werdegang. Für Beamtinnen und Beamte ist eine Weiterführung des bisherigen Beamtenverhältnisses bis zur Besoldungsgruppe A 14 BBesO möglich. Zusätzlich zahlen wir eine Zulage für eine Tätigkeit bei obersten Bundesbehörden (Ministerialzulage).

Wir bieten Ihnen einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz, viel Freiraum für Eigeninitiative und ein gutes Betriebsklima.

Ihre Bewerbung:

Fühlen Sie sich angesprochen und erfüllen die genannten Voraussetzungen? Dann freuen wir uns über Ihre Online-Bewerbung über www.interamt.de

Stellen-ID 534413

bis zum 12. September 2019.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nach­weise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen ent­nehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat sich die Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Wir sind daher insbesondere an Bewerbungen von Frauen interessiert.

Außerdem unterstützen wir die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention und setzen uns besonders für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Nach Maßgabe des SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir daher ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Wir bitten, ausschließlich das Online-Bewerbungsverfahren zu nutzen. Gleichzeitig danken wir für Ihr Verständnis, dass postalische oder per E-Mail eingereichte Bewerbungen nicht berücksichtigt und unverlangt eingesandte Bewerbungsunterlagen aus organisatorischen Gründen nicht zurückgesandt werden können.

Bitte beachten Sie: Eine Bewerbung ist zur Sicherstellung des Datenschutzes nur nach vorheriger Registrierung auf www.interamt.de möglich!

Sollten Sie technische Probleme bei der Registrierung/Erstellung Ihrer Bewerbung auf dem Portal Interamt haben, erreichen Sie die Hotline von Interamt unter der Telefonnummer: 0800-3302204 (Montag-Donnerstag 07:00 – 17:00 und Freitag 07:00 – 16:00 Uhr).

Das weitere Verfahren:

Derzeit beabsichtigen wir in der 41./42. Kalenderwoche Auswahltage in Berlin durchzuführen. Zu diesen würden wir Sie nach der derzeitigen Planung in der 39. Kalenderwoche einladen.

Für Fragen bzgl. des Bewerbungsverfahrens erreichen Sie uns unter: bewerber@bmas.bund.de.

Weitere Informationen über das BMAS und das Ministerium als attraktiven Arbeitgeber finden Sie auf unserer Homepage unter www.bmas.de oder bei Facebook unter www.facebook.com/bmas.bund.

 

Zu finden unter https://www.bmas.de/DE/Ministerium/Arbeiten-im-BMAS/berlin-referenten-denkfabrik.html

 

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