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Deutsche Aidshilfe: Projektkoordinator_in, 22.8. (8 Uhr)

Die Deutsche Aidshilfe e.V. (DAH) ist sowohl eine Selbsthilfeorganisation als auch ein Interessens- und Fachverband. Als Dachverband von ca. 120 Mitgliedsorganisationen vertritt sie die gesundheits- und sozialpolitischen Interessen von Menschen mit HIV/Aids und leistet zudem Präventionsarbeit für von HIV, Virushepatitis und sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) besonders betroffene Bevölkerungsgruppen. Mehr Informationen zur DAH unter https://www.aidshilfe.de/uns.

In einem neuen Projekt Positive Stimmen 2.0 sollen aufbauend auf der Befragung „Positive Stimmen“ 2012 aktuelle Formen HIV-bezogener Diskriminierung in Deutschland untersucht werden. Mehr zur Projektbeschreibung siehe unten.

Befristet für das Projekt Positive Stimmen 2.0 suchen wir ab dem 01.10.2019, vorbehaltlich der Finanzierungszusage durch den Zuwendungsgeber

eine Person mit 50% Regelarbeitszeit zur Projektkoordination der Umsetzung des »PLWHIV- Stigma-Index« und die Koordination der Zusammenarbeit mit dem IDZ.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Konzeption und inhaltliche Planung des Projektes
  • Zusammenarbeit mit den internationalen Organisationen, die die Durchführung des PLWHIV-Stigma-Index begleiten und koordinieren (Global Network of PLWHIV, GNP+) und internationale Vernetzung mit anderen am PLWHIV-Stigma-Index beteiligten Ländern
  • Zusammenarbeit mit der HIV-Selbsthilfe und Implementierung eines Projektbeirates
  • Konzeption der Peer-Schulungen, der Peer-Befragung, Beratung zur Auswertung
  • Beratung und Begleitung bei der Konzeption beiden Projektmodule des IDZ
  • Konzeption eines Fachtags und der Arbeit des Projektbeirats
  • Beratung und Wissenstransfer für alle am Projekt Beteiligten
  • Konzeptionelle Mitarbeit bei der Auswertung der erhobenen Daten
  • Vertretung des Projekts in der Öffentlichkeit, auf Kongressen und Tagungen sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstellung eines Gesamtberichts und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine wirkungsvolle Antidiskriminierungsarbeit im Kontext der HIV-bezogenen Diskriminierung
  • Projektadministration

Das sollten Sie mitbringen:

  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss vorzugsweise im (sozial)wissenschaftlichen, psychologischen oder pädagogischen Bereich oder gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen im Arbeitsbereich
  • Berufserfahrung im Arbeitsfeld sowie Erfahrung in der Projektkoordination
  • Erfahrung mit der Konzeption von qualitativen und quantitativen Forschungsprojekten (Entwicklung von Forschungsfragen, Methoden und Auswertung)
  • Erfahrung im Bereich der partizipativen Forschung
  • Fundierte Kenntnisse der Lebenssituation von Menschen mit HIV und Aids
  • Kenntnisse der Strukturen und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Communities der HIV-Selbsthilfe
  • Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft, Kreativität und Kommunikationskompetenz
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Office-Produkten
  • Bereitschaft zum Reisen und zum Dienst auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten
  • Sensibilität gegenüber allen Zielgruppen und deren Lebensweisen
  • Identifizierung mit den Zielen der DAH.

Wir bieten Ihnen:

  • Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit mit großen Gestaltungsmöglichkeiten in einem innovativen Verband
  • Die Zusammenarbeit im Rahmen eines interdisziplinären Teams
  • Eine Vergütung entsprechend TVöD bis zur Entgeltgruppe 13
  • Ein bis zum 30.06.2021 befristetes Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 50% RAZ, derzeit 19,5 Wochenstunden.

Die DAH legt großen Wert auf Vielfalt. Wir freuen uns über jede Bewerbung, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Schwer-behinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die DAH weist darauf hin, dass alle durch die Bewerbung oder das Bewerbungsgespräch entstehenden Kosten (z.B. Reise- und Übernachtungskosten) von der_dem Bewerber_in selbst zu tragen sind.

Wir freuen uns auf Ihre ausführliche Bewerbung mit dem Kennwort »Ref. Positive Stimmen«. Da wir die datenschutztechnischen Voraussetzungen für eine gesicherte elektronische Übertragung noch nicht anbieten können, bitten wir um den Versand der Bewerbung in Papierform. Bitte verzichten Sie dabei auf eine Bewerbungsmappe. Wenn Sie uns Ihre Bewerbung über eine ungesicherte/unverschlüsselte Verbindung senden wollen, geschieht dies auf Ihre eigene Verantwortung. Wir empfangen dann auch gern Ihre digitale Bewerbung per E-Mail. Hierbei sollen maximal 2 Dateien mit insgesamt 5 MB im PDF-Format angehängt werden. Richten Sie diese bitte bis 22.08.2019, 8:00 Uhr (spätester Eingang) an die Personalabteilung der Deutschen Aidshilfe, Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin, oder an bewerbung@dah.aidshilfe.de.

Eingegangene Bewerbungen in Papierform werden nicht zurückgesendet, es sei denn, ein ausreichend frankierter Rückumschlag liegt bei.

Vorstellungsgespräche sind für den 26.08.2019 vorgesehen.

Kurze Projektinformation: Positive Stimmen 2.0
In einem neuen Projekt Positive Stimmen 2.0 sollen aufbauend auf der Befragung „Positive Stimmen“ 2012 aktuelle Formen HIV-bezogener Diskriminierung in Deutschland untersucht werden.

Der Fokus dieses partizipativen Forschungsprojekts liegt auf der Perspektive von Menschen mit HIV. Zusätzlich zur Erhebung des PLWHIV-Stigma-Index soll differenziert untersucht werden, welche individuellen und soziale Auswirkungen HIV-bezogene Diskriminierung hat, welche Formen der Diskriminierung in welchen Lebensbereichen vorkommen und wie andere Diskriminierungskontexte mit HIV-bezogener Diskriminierung interagieren.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit (IDZ) durchgeführt. Es setzt sich aus drei Modulen zusammen:

  1. Erhebung des PLWHIV-Stigma-Index durch standardisierte Peer-Interviews (DAH)
  2. quantitative Online-Befragung zu HIV-bezogenen Diskriminierungserfahrungen (IDZ)
  3. qualitative Forschung in Form von Fokusgruppen (IDZ).

Ziel des Projekts ist die Entwicklung empirisch fundierter und communitybasierter Handlungsempfehlungen für eine wirkungsvolle Antidiskriminierungsarbeit.

Die DAH übernimmt beratende Funktion bei den beiden Teilprojekten des IDZ, stellt die Beteiligung der Zielgruppe her und bewirbt alle Teilprojekte. Sie trägt die Verantwortung für den PLWHIV-Stigma-Index und führt diesen durch. Hierfür akquiriert sie die Peer-Forscher_innen und bildet diese aus. Sie bewirbt die Beteiligung und koordiniert die gesamte Durchführung. Sie stellt einen Projektbeirat zusammen, der alle drei Projektteile begleitet, und organisiert die Treffen des Beirats.

Die Auswertung der erhobenen Daten des Stigma-Index erfolgt durch das IDZ, die DAH und der Projektbeirat übernehmen hier beratende Funktion.

Gemeinsam mit dem IDZ werden eine Gesamtprojektdokumentation über alle Module des Projekts und eine Broschüre erstellt. Die DAH übernimmt hier die Koordination und Umsetzung. Sie organisiert und führt einen gemeinsam konzipierten Fachtag zur Ergebnispräsentation durch und präsentiert die Ergebnisse in der Fachpresse und auf Kongressen.

Zu finden unter https://www.aidshilfe.de/ausschreibung/deutsche-aidshilfe-sucht-projektkoordinatorin-plwhiv-stigma-index-50-raz-befristet

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