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Familien für Kinder: Projektkoordinator*in für Projekt „Care Leaving – Übergänge für junge Mennschen aus Pflegefamilien gestalten“, 2.5.

Projektkoordinator*in │ 50% Stelle │ befristet bis November 2021 │ in Berlin │ ab sofort

Wir suchen
eine aufgeschlossene, kommunikative, verlässliche und ideenreiche Person, die Lust hat dieses Projekt konzeptionell mit zu entwickeln und aufzubauen und neue Wege auszuprobieren, wie wir den Übergang für die Jugendlichen aus Pflegefamilien bedarfsgerechter gestalten können.

Voraussetzungen

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Sozialpädagogik, Soziale Arbeit o.Ä.
  • Erfahrung, Spaß und Sensibilität im Umgang mit Jugendlichen und den weiteren vielfältigen Zielgruppen des Projektes (Fachkräfte, Pflegeeltern etc.)
  • Kenntnisse im Bereich der Jugendhilfe, insbesondere in Bezug auf das Pflegekinderwesen und die Thematik von Leaving Care
  • Erfahrung in Projektmanagement, Beratung und Konzeption von Veranstaltungen und Fortbildungen erwünscht
  • Zeitliche Flexibilität, da bei dem Projekt u.A. regelmäßige Treffen mit den Partnerorganisationen in Hamburg und Bremen vorgesehen sind.

Bewerber*innen, die selbst Careleaver*innen sind, sind besonders herzlich eingeladen sich zu bewerben.

Wir bieten

  • Die Möglichkeit das Projekt selbstständig als eine*r von zwei Koordinator*innen zu konzipieren und durchzuführen und damit neue Wege zu gehen
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Bezahlung angelehnt an Entgeltgruppe E des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
  • Anbindung an ein tolles Team
  • Regelmäßige Weiterbildungen

Arbeitsort ist Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstraße 78, 10963 Berlin

Beschreibung des Projektes
Die Familien für Kinder gGmbH beschäftigt sich bereits seit 2013 intensiv mit der Thematik von „Leaving Care“. Dieser Begriff bezeichnet den Übergang von der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit. Jugendliche, die in Pflegefamilien aufwachsen, sind spätestens mit 18 Jahren damit konfrontiert, dass die Jugendhilfe enden wird. Dann stellen sich neue Herausforderungen, z.B. ein neues Wohnformat, neue Ansprechpartner_innen und Unterstützung zu finden. Zusätzlich stellen sich viele schwierige Fragen, die es in dem Prozess zu klären gilt, wie z.B.: darf ich mich weiter bei Problemen an meine Pflegefamilie wenden? Darf ich zurückkommen? Gehöre ich noch zu ihnen? Darf ich an Weihnachten
und Familienfesten weiterhin kommen? Soll oder muss ich mich bei finanziellen und administrativen Fragen an meine leiblichen Eltern wenden?

Erfahrungsgemäß ist es nicht einfach, das Thema „Ende der Jugendhilfe“ bei den Familien überhaupt anzusprechen, da es die Familiarität in Frage zu stellen droht. So werden Pflegekinder bisher nicht systematisch auf den Übergang in ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Das Ziel dieses Projektes ist, die Lücke beim Übergang aus der Vollzeitpflege in ein selbständiges Leben durch bessere Beratung, Begleitung und Vernetzung zu schließen, um eine Benachteiligung von Pflegekindern zu vermeiden.

Das Projekt will unter Beteiligung von Careleavern, Pflegefamilien und Fachkräften passende Konzepte für den Übergang entwickeln. Diese sollen Pflegekindern und Pflegefamilien helfen, den Prozess des Übergangs bedarfsgerechter zu gestalten und unbeschwerter zu erleben. Anschließend soll diese Übergangsplanung in der Praxis der Pflegekinderhilfe erprobt werden.

Um Konzepte zu entwickeln, die übertragbar sind, wird das Projekt in Kooperation mit drei vergleichbaren Trägern der Jugendhilfe in den drei Bundesländern Berlin, Bremen und Hamburg durchgeführt. Durch die verschiedenen Bedingungen der Jugendhilfe an diesen Orten können verschiedene Zugänge ausprobiert werden.

Weitere Infos: https://www.familien-fuer-kinder.de/index.php?article_id=244

Falls dies Ihr Interesse geweckt hat, freuen wir uns über Ihre Bewerbung bis zum 02.05.2019 per Mail.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Katharina Lütz
luetz@familien-fuer-kinder.de

Zu finden unter https://www.jobs-sozial.de/stellenanzeige/projektkoordinatorin-50-fuer-projekt-zum-thema-leaving-care-3/

Gesines Jobtipps sind handverlesen und für Jobsuchende sowie Arbeitgeber*innen kostenfrei. Und ich verdiene mit ihnen meinen Lebensunterhalt – durch freiwillige Zahlungen.

Bitte unterstütz mich mit einem Betrag Deiner Wahl. Danke!

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