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Iranische Gemeinde: Projektkoordinator/in, 31.1.

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) sucht eine/n Projektkoordinator/in (Werkvertrag) für das Projekt „Flucht gestern und heute – Iranischstämmige Künstler, Literaten und Kulturschaffende als Narrativ der Berliner Migrationsgeschichte“

Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2019 gefördert.

Laufzeit: 01.01.-31.12.2019

1) Kurzinfo zur Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD)

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) ist ein bundesweit agierender Verein der iranischen und Iran-stämmigen Community, der im Jahr 2010 in Berlin gegründet wurde. Die IGD setzt sich satzungsgemäß u. a. für die Stärkung der Interessen von in Deutschland lebenden Menschen, insbesondere iranischer Herkunft und deren Unterstützung in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen zur Verbesserung ihrer jeweiligen Lebenssituation ein. Der Verein ist unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und an säkularen Werten orientiert.

2) Kurzfassung der Projektbeschreibung:

Spricht man in Deutschland und Berlin von Migration, so treten oft die Bilder der Arbeitsmigration und die Schicksale der Arbeitsmigranten aus den 1960er Jahren in den Vordergrund. Dabei ist die klassische Arbeitsmigration aus diesen Jahren heutzutage längst einer modernen Form von Mobilität gewichen. Unter Einfluss der aktuellen Flüchtlingsbewegungen weltweit und in Europa möchte die IGD mit diesem Projekt einen Beitrag zu einer differenzierten Sicht von Mobilität und Migration unter Gesichtspunkten der Diversität leisten.

Berlin ist nach Hamburg und NRW einer der Hot-Spots in Deutschland, in denen zahlenmäßig am meisten Iraner*innen leben. Die Iran-stämmige Bevölkerung in Berlin wird nach seriösen Berechnungen bis zu 25.000 Menschen beziffert. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Lokalisierung von Kunst- und Kulturschaffenden Berliner*innen mit sog. iranischstämmigen Migrationshintergrund. Interviews mit 15-25 Personen dieser Gruppe sollen multimedial in Form einer Wanderausstellung aufbereitet und in einer Ausstellungseröffnung im November 2019 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

3) Zur Umsetzung dieses Projektvorhabens sucht die IGD eine/n Projektkoordinator/in (Werkvertrag).

Ihre Aufgaben

  • Recherche und Lokalisierung von 15-25 kunst- und kulturschaffenden Personen der beschriebenen Zielgruppe
  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung qualitativer Interviews mit identifizierten Personen
  • Auswertung und Aufbereitung der schriftlichen Interviews als Texte für die Ausstellung und für einen Ausstellungskatalog, der zweisprachig (Deutsch & Persisch) publiziert werden soll
  • Vergabe von Aufträgen an Dritte zur multimedialen Aufbereitung einer Wanderausstellung
  • Organisation einer Vernissage (Anfang November 2019)

Anforderungen

  • Muttersprachliche Deutschkenntnisse, Kenntnisse in Farsi oder Dari von Vorteil
  • Selbständige Arbeitsweise und Sicherheit beim Formulieren von Texten
  • Interesse an Kunst- und Kultur und an Themen der Migration
  • Erste Erfahrungen bei der Planung und Durchführung von Ausstellungen sowie Projekterfahrung
  • Grundkenntnisse des Vergaberechts

Die zur Verfügung stehende Vergütung für den Werkvertrag beträgt für den Projektzeitraum 4.500 € (brutto).

Wir bitten um die Zusendung Ihrer Bewerbung mit Anschreiben bis zum 31. Januar 2019 an die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) z.H. Herrn Dirk Tröndle (Geschäftsführer, info@iranischegemeinde.de).

Telefon 030 6098501-89

Zu finden unter https://www.kubinaut.de/de/schwarzes-brett/76792/

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