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Amadeu Antonio Stiftung: Projektmitarbeiter*in für “Berlin gegen Hassgewalt – Soforthilfefonds für Betroffene“, 2.5.

Die Amadeu Antonio Stiftung sucht zum 15. Mai 2021 eine*n Projektmitarbeiter*in zur Umsetzung des Soforthilfefonds für Betroffene von Hassgewalt im Umfang von 30h/Woche. Die Stelle ist bis zum 31.12.2021 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Über die Amadeu Antonio Stiftung:

Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich lokal kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten – unbürokratisch und dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Bundesweit unterstützte die Stiftung bereits über 1.500 Projekte finanziell, beratend und durch das Zusammenbringen mit weiteren Engagierten. Die Förderung der Amadeu Antonio Stiftung wird von einer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet, die die Bedarfe demokratischer Zivilgesellschaft und Perspektiven Betroffener rechter Gewalt in den Fokus rückt. Die operativen Projekte der Stiftung konzentrieren sich auf Analysen menschenverachtender Phänomene und die Entwicklung praktischer Empfehlungen und Methoden im Umgang damit.

Projektbeschreibung:

Im Projekt „Berlin gegen Hassgewalt“ wird ein Hilfsfonds zur niedrigschwelligen finanziellen Soforthilfe für Betroffene von Hassgewalt und durch Abwertungsideologien motivierter Bedrohungen umgesetzt. Ziel ist die schnelle, kleinteilige und barrierearme Unterstützung von Betroffenen in Berlin durch die Finanzierung von Hilfsmaßnahmen wie der Behebung von Sachschäden, der psychologischen Betreuung oder Sicherheitsmaßnahmen. Schwerpunkt des Projekts ist dabei die großflächige Erreichung von Betroffenen, besonders aus marginalisierten Gruppen. Dies soll durch einen niedrigschwelligen Zugang zum Angebot, zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit und eine umfassende Beratung von Betroffenen bei der Antragsstellung sichergestellt werden. Das Projekt wird im Rahmen eines Maßnahmenpakets des Berliner Senats zur Betroffenenunterstützung durchgeführt. Die Umsetzung des Projektes steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der beantragten Fördermittel.

Tätigkeitsprofil:

  • Konzeption von zielgruppenspezifischen Beratungsformaten zur Antragsstellung
  • Telefonische, digitale und persönliche Beratung für Betroffenevon Hassgewalt
  • Sachbearbeitung von Anträgen, von der Antragsstellung über die Antragsbetreuung bis hin zur administrativen Antragsabwicklung
  • Unterstützung der Projektleitung bei anderen Aktivitäten der Umsetzung des Soforthilfefonds für Betroffene

Wir wünschen uns:

  • Identifikation mit den Zielen der Amadeu Antonio Stiftung
  • Ein abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium oder vergleichbare Erfahrung
  • Ausgeprägte praktische Erfahrung in der Beratung von Betroffenen von Hassgewalt
  • Sehr gute Kenntnisse des Themenbereichs Hassgewalt, im Besonderen der Perspektive von Betroffenen
  • Nach Möglichkeit Erfahrung in der Projektumsetzung und/oder Antragsbearbeitung
  • Strukturierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • Hohe Reflexionsfähigkeit
  • Teamfähigkeit und Belastbarkeit

Wir bieten:

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit bei einer renommierten, sowohl regional als auch bundesweit agierenden Stiftung, die sich erfolgreich für demokratische Zivilgesellschaft, demokratische Kultur und Betroffene rechter Gewalt einsetzt
  • Einblicke in ein vielfältiges und gesellschaftspolitisch brisantes Arbeitsfeld
  • Ein hochmotiviertes, kompetentes und kollegiales Team
  • Flexible Arbeitszeiteinteilung mit Arbeitsort in Berlin-Mitte und Home-Office-Möglichkeiten
  • Fortbildungsmöglichkeiten und Supervisionsangebote
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen entsprechend des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), Entgeltstufe E10

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Migrant*innen, Schwarzen Menschen, Juden und Jüd*innen, Rom*nja und Sinte*zza, Muslim*innen, People of Color sowie Menschen mit Behinderung. Wir weisen darauf hin, dass der Arbeitsplatz leider nicht barrierefrei ist – ein Fahrstuhl ist vorhanden, aber leider keine rollstuhlgerechten Türbreiten.

Bei Interesse freuen wir uns über ein Anschreiben mit Angaben über Motivation, Kenntnisse und ggf. Erfahrungen in den Arbeitsfeldern des Soforthilfefonds für Betroffene von Hassgewalt sowie einen tabellarischen Lebenslauf mit 2 persönlichen Referenzen (zusammengefasst in einem PDF-Dokument mit max. 4 MB) unter Angabe „Bewerbung Projektmitarbeiter*in – „Berlin gegen Hassgewalt – Soforthilfefonds für Betroffene““ an die Mailadresse: bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de.

Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2021. Die Bewerbungsgespräche finden zwischen dem 5. und 7. Mai 2021 (voraussichtlich per Video-Konferenz) statt.

Sollten Sie Fragen zu der Stelle haben, wenden Sie sich gerne an bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de

An dieser Stelle noch ein Hinweis auf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen von E-Mail-Kommunikation und Bewerbungsverfahren. Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten geschieht ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung. Alle Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 12 ff. DS-GVO finden Sie unter https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/datenschutz/

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Veröffentlicht in Berlin und Umgebung Teilzeit