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Bundesamt für Naturschutz: mehrere Referent/innen (m/w/d), 29.5.

Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Wir beraten das BMU in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.

Für unsere Dienststelle in Leipzig suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf unbefristete Zeit

mehrere Referentinnen/Referenten (m/w/d)
Kennziffer 825 

für das neu aufzubauende Fachgebiet „Strategische Digitalisierung in Natur und Gesellschaft“.

Aufgabe des neuen Fachgebiets in der Außenstelle Leipzig ist es, die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Natur, Landschaft und Gesellschaft zu analysieren, die digitalpolitischen Rahmenbedingungen auf den verschiedenen politischen Ebenen strategisch auszuwerten und Ideen zur Nutzung der Digitalisierung für den Naturschutz zu entwickeln.

Die Wahrnehmung der Aufgaben ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich.

Als Referentin/Referent verfügen Sie entweder über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom-Universität oder Master-Abschluss) mit einem gesellschaftswissenschaftlichen oder einem technologischen Schwerpunkt.

Im gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt des neuen Aufgabengebiets steht die Analyse gesellschaftspolitischer Aspekte der Digitalisierung in ihrer Wirkung auf umweltfreundliches oder umweltschädliches Verhalten und auf die verschiedenen Ziel- und Akteursgruppen des Naturschutzes im Vordergrund. Durch die Analyse sowie die Beurteilung von Chancen und Risiken der Digitalisierung für naturverträgliche Entwicklung des (ländlichen) Raumes wird das Portfolio des BfN in diesem Bereich gestärkt.

Bei den Aufgaben im technologischen Schwerpunkt wird die Entwicklung von Instrumenten, Ideen und Strategien für Maßnahmen zur naturverträglichen Gestaltung der zunehmenden Digitalisierung genutzt. Hierzu gehört u.a. die Analyse vorhandener und ggf. Veranlassung neuer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Folgen- und Risikoabschätzung digitaler Methoden für Naturschutz und Biodiversität. Insbesondere soll das Potential der Digitalisierung für die Vollzugsaufgaben des BfN analysiert und ggf. realisiert werden. Auch der administrative Datenschutz wird auf dieser Stelle übernommen.

Voraussetzungen:

  • Gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt: Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums (Diplom-Universität oder Master-Abschluss) in Volkswirtschaft, Politikwissenschaft, Gesellschafts- oder Geisteswissenschaften.
  • Technologischer Schwerpunkt: Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums (Diplom-Universität oder Master-Abschluss) in einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft

Ihr Profil/Ihre Motivation:

  • Sie verfügen jeweils über aufgabenspezifische Erfahrungen und vertieftes Wissen zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung für Natur, Landschaft und Gesellschaft. Im Zent-rum stehen dabei sowohl die fachwissenschaftlichen als auch die vollzugsorientierten Themen und Aufgaben des BfN.
  • Zur Einordnung der eigenen Aktivitäten in den europäischen oder globalen Kontext verwenden Sie die englische Sprache verhandlungssicher.
  • Sie zeichnen sich durch Engagement, Eigeninitiative und Organisationsfähigkeit aus. Sie haben die Fähigkeit zur selbständigen und teamorientierten Arbeit und setzen Methoden, Arbeitstechniken und Hilfsmittel sinnvoll, flexibel und angemessen ein.
  • Sie haben eine hohe Sozial- und ggf. Führungskompetenz, sind belastbar und teamfähig. Ihre Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit und Genderkompetenz ist ausgeprägt.

Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.

Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen, der persönlichen sowie der stellenwirtschaftlichen Voraussetzungen ist eine Besoldung nach Besoldungsgruppe nach A 13 (h)/ A 14 BBesO vorgesehen; bei Vorliegen der Voraussetzungen ist bei Tarifbeschäftigten eine Eingruppierung bis Entgeltgruppe 14 TVöD möglich.

Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und Unterrepräsentanz zu beseitigen. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Von schwerbehinderten Menschen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Falls Sie sich für eine dieser Stelle interessieren, bitten wir um Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Qualifikations- bzw. Studiennachweise, Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen, relevante Fortbildungsnachweise, ggf. Nachweis über Schwerbehinderung).

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Veröffentlicht in Analyse / Forschung Beratung Halle-Leipzig Politik / Verwaltung Teilzeit Vollzeit