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Deutsches Institut für Menschenrechte: wissenschaftliche Mitarbeit Unterstützung für UN-Gremien, 12.11. (12 Uhr)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e. V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet. Es ist deutscher Forschungspartner für die Berichterstattung an die Europäische Grundrechteagentur (FRA).

Vorbehaltlich der Finanzierung sucht das Institut zum 1. März 2021 eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in zur Unterstützung für das deutsche Mitglied im UN-Unterausschuss zur Verhütung von Folter und anderen grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlungen oder Strafen (UN-Subcommittee on Prevention of Torture – UN SPT) (50 %, TvöD 13)

Die Stelle ist zunächst bis 31.10.2024 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt.

Wir möchten die Diversität unserer Mitarbeitenden erhöhen und freuen uns daher besonders über Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie von Menschen mit Rassismuserfahrung/people of colour auf diese Stelle.

Mit der Stelle sind planbare Inlands- und Auslands-Dienstreisen verbunden; ein Großteil der Aufgaben kann im Rahmen des mobilen Arbeitens erledigt werden; grundsätzlich ist Dienstort Berlin.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Recherche: Vor- und Nachbereitung von SPT-Ausschuss-Sitzungen, speziell: Recherchen zu Ländersituationen, Recherche zu ausgewählten Instrumenten zur Umsetzung des Zusatzprotokolls zur UN-Folterkonvention (OP-CAT), Aufarbeitung wissenschaftlicher Literatur aus verschiedenen Disziplinen
  • Netzwerkbildung und Kooperation mit deutschen, europäischen und internationalen Akteur_innen im Themenfeld
  • Veranstaltungskonzeption und -organisation sowie Nachbereitung durch geeignete Formate der Öffentlichkeitsarbeit
  • Berichtserstellung nach Vorlage an Zuwendungsgeber und Gremien des Instituts

Sie verfügen über

  • einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (z. B. in Sozialwissenschaften, Regionalwissenschaften, Wirtschafts-/Verwaltungswissenschaften)
  • nachgewiesene Erfahrungen in der Bearbeitung von Themen an der Schnittstelle Medizin/Psychiatrie und Recht (z. B. Bearbeitung von Themen Menschen mit Behinderungen oder Kindern in geschlossenen Einrichtungen) oder vergleichbare wissenschaftliche Kenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse des internationalen Menschenrechtsschutzes
  • ausgeprägtes Interesse an Fragen der Folterprävention und Wahrung der Menschenwürde
  • mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung im Themenfeld
  • kompetente Nutzung von Wissensmanagement-Instrumenten (z.B. CITAVI)

Wünschenswert sind neben den erforderlichen Deutsch-und Englischkenntnissen (C1) Kenntnisse weiterer UN-Sprachen (Franz., Span. oder Arabisch).

Wir bieten

  • eine vielseitige Aufgabe mit hoher Praxisrelevanz
  • die Einbettung in ein engagiertes Team verschiedener Disziplinen mit hoher fachlicher Kompetenz
  • hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen

Die Stelle wird entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet und ist zunächst bis zum 31.10.2024 befristet.

Bewerbungsverfahren und Kontakt

Zur Bewerbung nutzten Sie bitte ausschließlich unser Online-Bewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus, speichern sie unter Ihrem Namen (Nachname, Vorname) und laden sie am Ende der Online-Bewerbung hoch. Weitere barrierefreie Bewerbungsformate sind nach Rücksprache möglich. Bitte kontaktieren Sie dafür Frau Dr. Würth.

Wir führen ein halbanonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte schicken Sie uns deshalb keinen Lebenslauf, Anschreiben oder Foto. Ihre vollständigen Unterlagen benötigen wir erst, wenn es zu einem Vorstellungsgespräch kommt.

Bewerbungsfrist und -gespräche

Die Bewerbungsfrist endet am 12.11.2020, 12:00 Uhr (Eingang Ihrer elektronischen Unterlagen am Institut). Bei Übermittlungsproblemen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Würth mit dem Betreff „Bewerbung“.

Die Bewerbungsgespräche finden in der 47. Kalenderwoche ausschließlich virtuell statt (Zoom oder MS Teams). Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Ansprechpartner_in

Dr. Anna Würth
Leiterin der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik

Telefon: 030 259 359 - 19

E-Mail: wuerth(at)institut-fuer-menschenrechte.de

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