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»Jehi ′Or« Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus: Bildungsreferent*in, ohne Bewerbungsfrist

**Hinweis: Bitte nicht mehr bewerben. »Jehi ′Or« Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus schrieb mir, dass keine Bewerbungen mehr angenommen werden. (Stand: 10.06.2020)**

Das »Jehi ′Or« Jüdische Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus (JBDA) sucht für sein Modellprojekt „Tikkun – Wertebildung und Kompetenzförderung: Für Menschenwürde und Demokratie“ eine*n Mitarbeiter*in/Bildungsreferent*in.

Das JBDA ist eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft, die sich als freier Träger öffentlich geförderter politischer Bildungsarbeit betätigt. Er entwickelt, erprobt und implementiert Bildungs-, Beratungs- und Informationsangebote als professionelle Dienstleistungen nach anerkannten fachlichen Standards im allgemeinen öffentlichen Interesse. Sein zentrales Anliegen ist die Förderung der Fähigkeit der pluralistischen Bürgergesellschaft und ihrer Gemeinweseninstitutionen, ihre freiheitlich-demokratische und menschenrechtliche Grundlage unter Einbeziehung jüdischer Perspektiven zu schützen und weiter zu entwickeln.

Das Projekt »Tikkun« rückt die Errungenschaften der freiheitlichen Demokratie in den Fokus, die durch Hassideologien angegriffen werden. Es fördert die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus, ethno-chauvinistischem und kulturbezogene Chauvinismus und anderen Formen gruppenbezogenen Menschenhasses. Dabei steht das Engagement FÜR die Verbesserung des Zustands der Welt („Tikkun Olam“ in einem säkularen Verständnis) im Vordergrund. Seine Zielgruppe sind junge Menschen (zwischen 14 und 18 Jahren) sowie die pädagogischen Fachkräfte und Multiplikator/-innen an Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, die dauerhaft und regelmäßig mit ihnen arbeiten. Daher greift das Projekt – bekenntnisübergreifend – Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz sowie lebensweltliche Erfahrungen junger Menschen auf und bietet den universalistischen Humanismus in jüdischer Tradition und Perspektive mit seinen positiven Bezügen zum Christentum, Islam und säkularen Humanismus als Reflexionsfläche an.

Die Stelle

Zu Besetzen ist die Stelle einer/eines Bildungsreferent*in mit 27,5 Wochenstunden (70%) analog TV-L 9/1. Der Stelle sind insbesondere die folgenden Tätigkeiten und Aufgaben zugeordnet:

  • Mitwirkung an der Organisation, Durchführung, Auswertung und Dokumentation von Bildungsveranstaltungen
  • Mitwirkung an der Organisation, Implementierung, Auswertung und Dokumentation der Netzwerk- und Beratungsarbeit des Projektes
  • Mitwirkung an der Erstellung von Arbeitsmaterialien und Konzepten, redaktionelle und Tätigkeiten der Büroorganisation
  • Projektbezogene Recherche sowie Mitwirkung an der Aufbereitung der fachlichen Debatte

Das Profil

Die Tätigkeit des/der Bildungsreferent*in setzt die Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten in professionellen Strukturen, Teamfähigkeit und die mit einem abgeschlossenen Fachhochschulstudium oder einem Bachelor in einem gesellschafts- oder geisteswissenschaftlichen Fach verbundenen Fachkenntnisse voraus. Erwünscht sind vor allem

  • fundierte und umfassende Kenntnisse zur Demokratie und Demokratieentwicklung, über Menschenrechte, (abrahamische) Religionen und ihren Einfluss auf das Menschenbild des aufgeklärten Humanismus;
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus, nationalistischem, kultur- und religionsbezogenem Chauvinismus u. a. Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit;
  • Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen im Kontext der politischen Bildung sowie in der Beratung und Netzwerkarbeit;
  • die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten;
  • ein positiver Bezug zu einem auf das Menschenbild der hebräischen Bibel gegründeten, aufgeklärten Humanismus sowie zum Beitrag des Judentums zur europäischen und globalen Geistesgeschichte;
  • die Bereitschaft und Fähigkeit, sich mit einer professionellen Haltung für die Werte und Normen der Menschenrechte und der freiheitlichen Demokratie im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland einzusetzen.

Bewerbungen von qualifizierten Interessent*innen mit einem persönlichen oder familiären Bezug zum Judentum sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung: Bewerbungen sind möglichst in elektronischer Form einzureichen.

Ansprechpartnerin: Herr Jan Aaron Hammel (Geschäftsführer)

Telefon: 030 30 609 836 800

E-Mail: hammel@jbda.de

**Hinweis: Es gibt ein Bewerbungsformular direkt auf der Webseite unter http://www.jbda.de/jobs.html**

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Veröffentlicht in Kommunikation / Lobbying Konzeption Projekte / Veranstaltungen Berlin und Umgebung NGO / Stiftung / Sozialunternehmen Teilzeit