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Rosa-Luxemburg-Stiftung: Kurator*in für eine Filmreihe zu Westasien/Nordafrika, 6.7.

Für die Konzeption, Organisation und Durchführung einer Filmreihe im Jahr 2021 zum Themenkomplex «Zehn Jahre Revolutionen in Westasien und Nordafrika», Bewerbung bis 6.7.2020

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS), eine national und international tätige deutsche politische Stiftung, ist dem Denken und Handeln ihrer Namensgeberin, der Sozialistin Rosa Luxemburg, verpflichtet: Wir engagieren uns für Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und einen demokratischen Sozialismus.

Die Stiftung sucht eine Kurator*in oder ein Kurator*innen-Tandem für die Konzeption, Organisation und Durchführung einer Filmreihe im Jahr 2021 zum Themenkomplex „Zehn Jahre Revolutionen in Westasien und Nordafrika“. Der Auftrag wird als Werkvertrag erteilt. Zusätzlich können, nach vorheriger Absprache mit der Auftraggeberin, Reise- und Übernachtungskosten für die Filmemacher*innen bzw. Hauptdarsteller*innen zur Durchführung der Filmgespräche erstattet werden.

Ziel der Filmreihe

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte zehn Jahre nach Beginn der Revolutionen in Westasien und Nordafrika, die als „Arabischer Frühling“ politische Bekanntheit erlangten, die Entwicklungen solidarisch-kritisch reflektieren und Verbindungen zu den neuen Protestwellen seit 2019 ziehen. Damit sollen relevante politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Region nach Deutschland gespiegelt werden. Die Filmreihe soll acht  Filme beinhalten, die in regelmäßigem Abstand (z.B. wöchentlich oder als Blöcke) in einem Berliner Kino gezeigt werden. Die Hauptkriterien für die Auswahl soll politische Relevanz, Aktualität sowie die gelungene künstlerische Umsetzung des Themas sein. Zudem soll in den Filmen eine progressive Perspektive auf politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in der Region deutlich sein; mindestens die Hälfte der Filme sollen Beiträge von Frauen* darstellen. Wenn möglich, sollte die Filmauswahl Beispiele aus den Programmländern der RLS in der Region (d.h. Syrien, Libanon, Irak, Jemen, Iran, Ägypten, Tunesien, Libyen, Algerien) beinhalten, allerdings sind auch Zuspitzungen auf bestimmte Länder möglich.

Aufgaben der Auftragnehmer*in

Die Auftragnehmer*in ist für die gesamte Vorbereitung und Durchführung der Filmreihe inhaltlich und organisatorisch verantwortlich. Im Einzelnen beinhaltet dies:

  • Auswahl der Filme, basierend auf dem in der Bewerbung eingereichten Konzept
  • Alle Absprachen mit dem Filmverleih
  • Suche eines geeigneten Kinos und alle Absprachen mit dem Kino
  • Organisation von Filmgesprächen, d.h. Einladung der Filmemacher*in oder Hauptdarsteller*in sowie alle praktischen Absprachen bezüglich ihres Aufenthalts in Berlin
  • Konzeption und Durchführung der Filmgespräche, einschl. Organisation der Verdolmetschung
  • Inhaltliche Begleitung von Konzeption und Produktion eines kinotauglichen Trailers für die Filmreihe (wird separat beauftragt)
  • Abrechnung der Veranstaltungen und Organisation der Vergaben
  • Dokumentation der Filmreihe in Form eines Abschlussberichtes

Sowohl die Auswahl der Filme als auch des Kinos muss mit der RLS  abgestimmt werden.

Anforderungen an die Bewerber*innen

  • Erfahrung mit der Konzeption, Organisation und Durchführung von Filmreihen/Filmfestivals
  • Sehr gute Kenntnisse der Filmproduktionen in Westasien und Nordafrika
  • Vertieftes Verständnis der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in der Region
  • Die Bewerbung von Einzelpersonen sowie von Tandems ist möglich

Sonstige Hinweise

Der genaue Zeitrahmen für die Filmreihe ist flexibel und wird in der Planung gemeinsam festgelegt, allerdings wird das erste Halbjahr 2021 priorisiert.

Bewerbung

Die Bewerbung sollte einen Lebenslauf und ein Anschreiben enthalten, aus dem die Eignung der Bewerber*in bzw. der Bewerber*innen für die ausgeschriebene Tätigkeit hervorgeht. Darüber hinaus erwarten wir ein Konzept (max. zwei Seiten, deutsch), welches Ideen für eine thematische Zuspitzung der Filmreihe und erste Filmvorschläge enthält. Ein Kostenplan, der auch die Höhe des Honorars, das erwartet wird, beinhaltet (in Tagessätzen und mit Arbeitspaketen unterlegt), ist Teil der Bewerbung.

Bei Nachfragen zur Ausschreibung können Sie sich gerne an charlotte.tinawi@rosalux.org wenden.

Bewerbungen bitte bis zum 6. Juli per Email an charlotte.tinawi@rosalux.org schicken.


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