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So schaut’s aus: neue Ansicht und Funktionsweise der Jobtipps

Liebe*r Leser*in,

ich habe die Jobtipps in zweierlei Hinsicht grundlegend überarbeitet  bzw. überarbeiten lassen – ohne Sebastian, den Webentwickler meines Vertrauens, wäre das nicht möglich gewesen! Ich möchte die Veränderungen gern erläutern, auch, weil ich mich entschieden habe, die bisher veröffentlichten Stellen nicht zu aktualisieren, und daher Ausschreibungen noch eine ganze Weile in der neuen und der alten Form parallel zu sehen sein werden.

Ansicht: Kacheln auf der Webseite

Das ist der auf den ersten Blick sichtbarere und schneller erklärte Punkt: Es gibt eine neue Gliederung und optische Aufbereitung der grundlegenden Fakten einer ausgeschriebenen Stelle, also welche Position, an welchem Arbeitsort, bei welcher*m Arbeitgeber*in zu besetzen ist, bis wann Bewerbungen möglich sind und wann die Stelle auf Gesines Jobtipps erschienen ist. Neu ist die Filtermöglichkeit „ortsunabhängig“ und die Nennung des konkreten Arbeitsorts statt der kleinen Markierung mit „B“ bzw. „HL“ in der linken oberen Ecke. Das alles soll es leichter machen, die ausgeschriebenen Stellen schneller zu erfassen als bisher.

Funktionsweise: Verlinkung statt Darstellung

Das wird etwas länger. Zunächst: Was ist anders? Beim Klick auf eine Kachel öffnet sich direkt der Ausschreibungstext, der auf der Webseite des*r jeweiligen Arbeitgeber*in zu finden ist. Die Stellen sind nicht mehr auf Gesines Jobtipps selbst zu sehen. Wenn eine Stelle mal noch nicht online zu finden ist, wird auf ein pdf verlinkt, das auf Gesines Jobtipps liegt. Wenn ich Infos zu Aktualisierungen erhalte, vermerke ich das auf der Kachel.

Nun: Warum? Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, was für/gegen die Verlinkung und was für/gegen die Darstellung spricht. Letzlich waren für mich 3 Gründe entscheidend, mir zu erlauben, das bisherige Vorgehen zu ändern und nicht (einfach) weiterzumachen.

Meine Leidenschaft und Kompetenz

Obwohl und weil ich die Jobtipps inzwischen 7 Jahre lang mache, weiß ich: Stellen recherchieren und auswählen ist das, was ich gern mache und gut kann. Mit Betonung auf „und“.

Denn ich bin auch gut darin, Informationen einheitlich aufzubereiten. Doch wenn mensch dazu so perfektionistisch veranlagt ist wie ich, wird es schnell sehr zeitaufwändig und manchmal auch frustrierend, Ausschreibungstexte von Webseiten und noch viel mehr aus PDFs zu übernehmen. Ich habe das 2 Jahre lang nebenbei als Hobby und die letzten 5 hauptberuflich gemacht bzw. die Arbeit meiner Redaktionsmitarbeiter*innen kontrolliert und jeden erdenklichen Kopier- und Formatierungsfehler mehr als einmal gesehen.

Außerdem sind es immer mehr Stellen geworden, ganz am Anfang waren es so 20 pro Woche, jetzt sind es durchschnittlich 100. Da fehlt mir für meine Leidenschaft und meine Kompetenz manchmal schlichtweg die Zeit und/oder die Kraft, insbesondere seit Corona.

Unsinn, Online-Informationen (teilweise) zu kopieren

Es gibt (fast) alle Informationen, die auf Gesines Jobtipps zu finden sind, an (mindestens) einer anderen Stelle noch mal: in der Regel auf der Seite der ausschreibenden Organisation. Zudem gibt es dort sogar oft noch mehr, wie z.B. Bilder von Ansprechpartner*innen, eingebundene Karten, Bewerbungsformulare, Logos. Alles Dinge, die sich die Arbeitgeber*innen überlegt und umgesetzt haben, und die auf Gesines Jobtipps (absichtlich) nicht zu sehen sind. Und wenn eine Ausschreibung aktualisiert wird, gibt es eine (veraltete) Version auf Gesines Jobtipps und eine (neuere) Version auf den Seiten der Arbeitgeber*innen.

Nach gut 20.000 kopierten Stellen nutze ich den einmaligen und unschlagbaren Vorteil des Internets und verlinke.

Das Recht auf Vergessenwerden

Stellenausschreibungen enthalten oft personenbezogene Daten, denn sie geben auch darüber Auskunft, wer (zu einem bestimmten Zeitpunkt) wo und in welcher Funktion kontaktiert werden kann und somit dort tätig ist. Ich finde es wichtig, Online-Informationen bewusst auch wieder zu löschen und sie nicht weiter zugänglich zu machen, auch wenn es technisch möglich ist.

Das Archiv, in dem die abgelaufenen Stellen bisher zu finden sind, wird nun nach und nach verschwinden und nicht weiter gefüllt. Die alten Darstellungen werden nach 12 Monaten nicht mehr zu sehen sein, die neuen Verlinkungen und PDFs nach Ablauf der jeweiligen Bewerbungsfrist bzw. bei Stellen ohne Frist 8 Wochen nach der Veröffentlichung.

Ich freue mich über Feedback zu den Neuerungen und hoffe, dass Du die Jobtipps weiterhin hilfreich findest und finanziell unterstützt, auch wenn Dich die Bitte um eine freiwillige Zahlung nun nicht mehr am Ende einer jeden Stellenausschreibung anlacht 😉

Herzlich
Gesine

Veröffentlicht inIn eigener Sache